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December 10 2016

dhoop
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Ravin'
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December 08 2016

dhoop
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Muahaahah
Reposted byjuli juli
dhoop
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dhoop
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Our Revolution

An incredible moment of healing at Standing Rock: Hundreds of veterans ask Native elders for forgiveness.

"We fought you. We took your land. We signed treaties that we broke. We stole minerals from your sacred hills. We blasted the faces of our presidents onto your sacred mountain... We didn’t respect you, we polluted your Earth, we’ve hurt you in so many ways but we’ve come to say that we are sorry. We are at your service and we beg for your forgiveness." 

-Wes Clark, Jr.




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dhoop
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Limpia, cleansing ritual, Mexico.
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Eric Sloane (American, 1910-1985), Dawn. Oil on masonite, 18 x 24 in.

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December 07 2016

dhoop
23:33

Die Krise des globalen Kapitalismus ist beispiellos angesichts ihrer Größe, ihrer globalen Reichweite, des Umfangs der Umweltzerstörung und der sozialen Verschlechterung, aber auch des Maßes der Gewalt. 

Letztendlich läßt sich diese Krise auf Eigenschaften des Kapitalismus, wie die Erfordernis unentlich wachsen zu müssen, zurückführen, was unausweichlich zu einer immer extremer werdenden Ausbeutung von Mensch und Natur führt.

Die extreme Konzentration des Reichtums in den Händen Weniger und die beschleunigte Verarmung und Enteignung der Mehrheit führte seit den 90ern dazu, dass das transnationale Kapital keine produktiven Absatzgebiete mehr finden konnte. 
Daher wurden hauptsächlich 3 Mechanismen angewandt, die weiterhin eine Profit-Erzielung ermöglichen.

1.) Das Führen von Kriegen, die durch Zerstörung und Wiederaufbau enorme Gewinne für einen ständig wachsenden Militär-Gefängnis-Industrie-Sicherheits-Finanz-Komplex erzeugen.
Auch der "Krieg" gegen Einwanderer in den Vereinigten Staaten und anderswo, ist äußerst lukrativ. So ist in den USA der private Einwanderer-Gefängnis-Industrie-Komplex eine regelrechte Boom-Branche.

2.) Die Plünderungen der öffentlichen Haushalte. Das transnationale Kapital nutzt seine finanzielle Macht, um die Kontrolle über die Staatsfinanzen zu übernehmen und der arbeitenden Mehrheit weitere Sparmaßnahmen aufzuzwingen, was zu immer größeren sozialen Ungleichheiten und Härten führt.

3.) Die rasende weltweite Finanzspekulation, die die Weltwirtschaft in ein riesiges Casino verwandelt hat.

Wie man erkennen kann, ist dies also keine zyklische, sondern eine strukturelle Krise, also eine Umstrukturierungskrise, wie in den 30ern, die das Potenzial besitzt, eine systemische Krise zu werden, je nachdem, wie die Akteure auf die Krise reagieren. Eine Umstrukturierungskrise bedeutet, dass der einzige Weg aus der Krise in der Restrukturierung des Systems besteht, während eine systemischen Krise eine solche ist, in dem nur der Wechsel des Systems selbst die Krise überwinden kann.

Globale Reformen finden bisher nicht, oder nur in die falsche Richtung statt. Was zu einem Erstarken linker und rechter Kräfte führt. Momentan scheinen die rechten Kräfte Oberwasser zu haben, was auch daran liegt, dass in den USA, wie auch in Europa, 
angeblich linke Regierungen wie die Obama- oder Schröder- Regierung versagt haben, bzw. sich nicht gegen die neoliberalen Vorgaben durchsetzen konnten oder wollten.

Dadurch schwächten also diese Regierungen die linke Antwort von unten auf die Krise, was den Raum für die rechte Antwort auf die Krise, ein Projekt des Faschismus des 21. Jahrhunderts schuf. 
Wie in der Weimarer Republik als die Sozialdemokraten keine linke Antwort auf die Krise verfolgten, sondern Gewerkschaften, Kommunisten und Sozialisten ins Abseits stellten, droht daher auch heute die Gefahr einer faschistischen Übernahme.

Symptome hierfür sind bereits in der Fusion des transnationalen Kapitals mit der politischen Macht, der zunehmenden Militarisierung und in der Präsentation eines Sündenbocks (Flüchtlinge/illegale Einwanderer), der dazu dient, die sozialen Spannungen zu verdrängen und umzuleiten, zu erkennen.

Eine neue Dimension des globalen Kapitalismus des 21. Jahrhunderts ist die dramatische Ausweitung der "überflüssigen Bevölkerung" der Teil der Menschen, der von der produktiven Teilnahme an der kapitalistischen Wirtschaft ausgesperrt wird und ungefähr 1/3 der Menschheit darstellt. 

Die Notwendigkeit, die soziale Kontrolle über diese Masse der Menschheit zu sichern, gibt einen starken Impuls für faschistische Projekte und erleichtert den Übergang von der Sozialhilfe zur sozialen Kontrolle, also zum „Polizeistaat“. 
Dieses System wird immer gewaltsamer und versucht erst gar nicht diese "überschüssige Bevölkerung" einzugliedern, sondern diese Menschen zu entrechten und zu kriminalisieren.

Der Faschismus des 21. Jahrhunderts sieht nicht wie der Faschismus des 20. Jahrhunderts aus. 
Unter anderem bedeutet die Fähigkeit der herrschenden Gruppen, den Raum zu kontrollieren und zu manipulieren, und eine beispiellose Kontrolle über die Massenmedien, dass die Repression selektiver sein kann, aber auch, dass sie rechtlich organisiert werden kann, so dass die massenhafte „legale“ Einkerkerung den Platz der Konzentrationslager einnimmt. Darüber hinaus erlaubt die ökonomische Macht, den Ausgang von Wahlen zu bestimmen, was dem Faschismus des 21. Jahrhunderts erlaubt, dass er auftauchen kann, ohne die verfassungsmäßigen Ordnung brechen zu müssen.

Das Gegengewicht zum Faschismus des 21. Jahrhunderts muss ein koordinierter Rück-Kampf der globalen Arbeiterklasse sein. 

Die einzige wirkliche Lösung für die Krise des globalen Kapitalismus ist eine massive Umverteilung von Reichtum und Macht nach unten in Richtung der armen Mehrheit der Menschheit. Und der einzige Weg, wie es zu dieser Umverteilung kommen kann, besteht über einen transnationalen Massenkampf von unten. Auf die Globalisierung der Wirtschaft und des Kapitals muss also eine GLOBALISIERUNG DER MENSCHEN folgen und KEIN Protektionismus der einzelnen Nationalstaaten.
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